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Der Turmalin
Schmuckwissen von Antikschmuck.de

Der Turmalin:

Im Jahr 1703 war es, als die Holländer von Ceylon zusammen mit anderen Edelsteinen einen wunderbar roten Stein nach Europa brachten, der bei den Eingeborenen Turmalini hieß. Was soviel bedeutet wie 'Stein mit verschiedenen Farben'. Das besondere an diesem Stein war aber, dass er, wenn man ihn im Kohlen- oder Holzfeuer stark erwärmte, kleine Ascheteile anzog. Das brachte ihm bei den Holländern den Namen Aschentrekker ein. Einfarbige Turmalinkristalle sind sehr selten. Meist gibt es am gleichen Kristall unterschiedliche Töne oder auch verschiedene Farben. Der Volksmund bezeichnet nahezu farblose Turmaline mit schwarzem Kristallende als Mohrenkopf, grüne mit rotem Ende als Türkenkopf.

Nach den Farbe werden im Handel folgende Varietäten unterschieden:
Achroit: Farblos oder fast farblos
Rubellit: Rosa bis rot
Dravit: Gelbbraun bis dunkelbraun
Verdlit: Grün in allen Nuancen
Indigolith: Blau in allen Tönungen
Siberit: Lilarot bis violett
Schörl: Schwarz


Goldschmied-Handwerkskunst in Perfektion.
Ring in Schmetterlings-Design von Antikschmuck.de:
Turmalin im Fantasieschliff, mit 90 Brillanten besetzt

Details: Breite, Höhe: 52mm x 36mm, Gewicht: 18,5g, 750er Gelbgold und Silber
Mittelstein: 20,70 ct., Brillantgewicht: 1,30 ct.


Allgemeine Eigenschaften:

Chem. Zusammensetzung: : Bor – Aluminium – Silikat mit versch. Beimischungen. Farbgebende Substanzen sind: Eisen – grün, blau, gelb, braun und schwarz; Chrom und Vanadium – grün; Mangan – rosa und rot.
Härte nach Mohs: 7 – 7,5
Dichte: 3,0 – 3,25
Kristall System: trigonal
Lichtbrechung: doppelt brechend
Brechungsindex: 1,62 – 1,66
Hauptfundstellen: Brasilien, Afghanistan, Birma, Indien, Madagaskar, Namibia, Nepal und Pakistan

Varietäten:
Turmalin – Katzenaugen

 

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