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Wissenswertes über Trachtenschmuck:
Die Tracht und der Trachtenschmuck



Die Tracht und der Trachtenschmuck Eigentlich bedeutet das Wort Tracht ja Kleidung, es wird aber ab der Mitte des 19. Jahrhunderts meist in Verbindung mit der traditionellen bäuerlich - ländlichen Bekleidung gebracht. Dabei dienten alte Kupferstiche und Lithographien, alte Fotos und nicht zuletzt das traditionelle bayerische Brauchtum als Vorlagen.
Herzanhänger

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Es gibt auch keine gemeinsame oder einheitliche Tracht. Viele Landkreise oder Gemeinden haben ihre eigenen Trachten und natürlich auch unterschiedlichen Trachten – Schmuck. Über Jahrhunderte ist die Tracht all das was man am Körper trägt, wenn man zur Feldarbeit geht, was die Bäuerin zum Kirchgang anhat, der Adel bei Hofe oder die Nonne im Kloster trägt. Die ersten Verordnungen stammen aus dem 14. Jahrhundert und schreiben den Mitgliedern verschiedener Stände vor, welche Kleidung sie tragen müssen.

Die Kleidung und der Trachtenschmuck zeigten an, wo jemand herkam und zu welcher sozialen Schicht er gehörte. Prinzregent Luitpold von Bayern, Nachfolger von Ludwig dem II. war der prominenteste Trachtenpfleger. Als begeisterter Jäger ordnete er in Berchtesgaden um ca. 1890 eine Trachteninventur an, um festzustellen ob hier überhaupt noch Tracht getragen wird. Auf jedem Fall wird die Tracht heute wieder lebendiger und selbstverständlicher getragen als zu dieser Zeit. Einige Zeit lang wurde die Tracht nur noch zu festlichen Anlässen getragen, aber man sieht heute öfter wieder, dass diese angepasste, einfachere und bequemere Tracht bei den Menschen gut ankommt und Teile davon auch wieder im Alltag getragen werden. Tracht und Mode haben sich schon immer gegenseitig beeinflusst. Yves Saint Laurent entwirft Mitte der 70er eine Kollektion im Edel-Bäuerinnen-Stil und tritt damit eine Folklorewelle los. Lederhose, Dirndl und die daraus hervorgehende Landhausmode werden gesellschaftsfähig und nicht nur auf dem Oktoberfest in München getragen.

Besonderer Wert wird bei den Frauen auf den Trachtenschmuck gelegt. Zu jeder Tracht gehören Trachtenohrringe. Das können z.B. filigrane Silberohrringe, Grandelohrringe oder Granatohrringe sein. Zu vielen regionalen Trachten gehören auch silberne Haarnadeln oder wenn ein Hut zur Tracht gehört auch reich verzierte Hutnadeln. Ein Muss ist auch eine Trachtenschmuck Kette, die entweder als lange Kette, Collier oder als enge Kropfkette getragen wird. Zur Befestigung von Tüchern und Schürzen werden Broschen in Form von Münzen, filigrane Kugeln und Grandlbroschen verwendet. An Jacken, Westen und Dirndl findet man nicht selten Silberne Knöpfe. Ein Grandlring oder Granatring rundet das Erscheinungsbild der bayerischen Tracht ab. Eine modernere Variante des Trachtenschmuck ist das Bettelarmband, an das viele verschiedene Anhänger befestiget werden.

Der hervorstechende Trachtenschmuck bei den Männern ist der Charivari. Dabei werden an einer langen Kette kleine Jagdtrophäen, Münzen, silberne Miniaturen und eine Springdeckeluhr eingehängt. Zu jeder Lederhose gehört ein Hirschhornmesser mit Silberverzierungen. Sehr verbreitet sind auch Bindlbroschen oder Tuchbroschen. Dabei werden unter anderem Mankeizähne oder Grandeln in Gold und Silber gefasst. Auf dem Trachtenhut sieht man häufig Abzeichen von Trachtenvereinen und Schützenvereinen. Auch ein echter Gamsbart mit silbernen Gamsbarthalter oder eine Spielhahnfeder mit einer silbernen Hülse darf in vielen Regionen nicht fehlen.

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Sollte einmal nicht das richtige für Sie dabei sein, werden wir uns bemühen etwas Passendes für Sie zu finden, oder anzufertigen.

 

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