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Wissenswertes über Grandl-Schmuck:
Woher kommt der Name Grandel oder Grandl?



Woher kommt der Name Grandel oder Grandl? Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Name Grandel indogermanischen Wurzeln hat. Aus dem indogermanischem "gher", was vom Sinn her "hervorstechen" bedeutet, wurden die Begriffe Grat (Bergrücken, Rückgrat) Gräten und Granne (Ährenborsten) abgeleitet. Die oberen Eckzähne des Rotwildes wurden ursprünglich als Gräne, Gränel, Grane oder Grandl bezeichnet.

Geschichtliches: Schon in der vorgeschichtlichen Zeit als der Mensch das Tier zu jagen begann, schmückte er sich mit einigen Teilen der erlegten Tiere. Eine Vorliebe entwickelte er dabei für die Zähne, der von ihm bei der Jagd bezwungenen Wildtieren. Der Hirsch und auch das Hirschkalb war eine nicht leicht zu erlegende Jagdbeute. Wer einen Hirsch erlegte, der war zu Recht stolz und dankbar für den Jagderfolg. Die Jagdtrophäe war das Siegeszeichen und gleichzeitig eine Mahnung von seiner Abhängigkeit von der Natur. So wurden Grandeln in Europa als Jagdtrophäen gesammelt. Als Schmuck spielten sie nur in Verbindung mit der Jagd und dem Jagdschmuck eine Rolle. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde Jagdschmuck und Grandelschmuck immer bekannter und beliebter. Auch in Verbindung mit dem Landhausstil in der Modewelt wird immer häufiger Grandelschmuck getragen.

Eigenschaften: Da man nur die zwei oberen Eckzähne des Rotwildes als Grandeln bezeichnet und als Jagdschmuck verarbeiten kann, bekommt man je Tier nur ein Paar Grandln. Man unterscheidet drei Arten von Grandeln, die für die Herstellung von Grandelschmuck geeignet sind:

  • Die größten Grandl stammen vom amerikanischen Wapiti. Sie werden nur sehr selten zur Jagdschmuck verarbeitet. Sie haben eine kräftige Krone und schlanke Wurzeln. Ihre Farbe ist heller als die des europäischen Rothirschen
  • Aus dem europäischem Rothirsch stammen die Grandeln mittlerer Größe. Sie werden oft zu Grandelanhängern, Herrenringe mit Grandeln oder Grandlcolliers verarbeitet. Eine sehr verbreitete Bezeichnung für die Zähne des Rothirschen sind Hirschgrandeln.
  • Die kleinen Grandeln stammen von den weiblichen europäischen Rothirschen. Sie werden am häufigsten zu Grandelschmuck verarbeitet. Man bezeichnet Sie auch als Tiergrandeln. Sie sind wesentlich kleiner als Hirschgrandeln, sehr hart und haben eine schlanke Wurzel.
  • Alle Grandeln haben einen elfenbeinfarbenen Grundton, der unter dem Einfluss von Gerbsäure (die in der Nahrung vorkommt) und tierischen Fermenten und Sekreten (durch das Wiederkäuen) an den frei liegenden Stellen mehr oder weniger gebräunt ist. Diese beliebte Grandelbräunung ist jedoch nicht lichtbeständig. Sie verblasst unter dem Einfluss von Sonnenlicht, sowohl beim Tragen als auch im Schaufenster.

    Grandeln bestehen aus Zahnbein, das mit einer festen Zahnschmelzschicht überzogen ist. Dadurch ist die Oberfläche härter und weniger porös als beim Elfenbein. Sehen Sie sich in unserer umfangreichen Grandelschmuck – Kollektion um. Nicht nur Jäger und Jagd-Liebhaber sind von unserer großen Auswahl und der handwerklichen Verarbeitung begeistert.

     

     


    Gerne verarbeiten wie auch Ihre Jagdtrophäen zu einem Schmuckstück!

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