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Wissenswertes über Granatschmuck:
Granatohrringe, Ringe mit Granaten, Anhänger oder Colliers



Ein seit langer Zeit bekannter Edelstein erstrahlt in neuem Glanz. Böhmens Feuerauge, so wird der Granat auch genannt, strahlt und leuchtet wie schon seit einigen tausend Jahren. Bereits in der Antike wurde der Granat als heiliger Stein verehrt. Im Talmund steht geschrieben, dass die Arche Noah von dem Licht eines großen Granaten erleuchtet wurde. Auch in der Nibelungen Sage war der Granat die Lichtquelle im Dunkeln. Für das Urfeuer, (Agni) welches den Wandel in die Welt bringt, steht in der indischen Mystik der Granat. In vielen Kulturen und Gesellschaften wurde der Granat verehrt, er sollte die Seele stärken und zu Weisheit führen. Bereits in frühen ägyptischen, griechischen und römischen Zeiten wurde Granatschmuck angefertigt und gerne getragen. Als Talisman und Schutzstein wurde Schmuck mit Granaten von vielen Reisenden und Forschern getragen, denn man glaubte damals, der Granat erhelle die Nacht und schütze seinen Träger vor Unheil.

Seit hunderten Jahren ist Granatschmuck sehr beliebt bei den Damen von Welt. Angefangen bei der Kaiserin Sissi bis zur Königin Elisabeth. Im 16. Jahrhundert wurden nach der Entdeckung der Granate in Böhmen mit dem Abbau von Granat und der Herstellung von "Böhmischem Granatschmuck" begonnen. In der Blütezeit des böhmischen Granatschmuckes im 19. Jahrhundert waren über 10 000 Arbeiter im böhmischen Mittelgebirge mit der Förderung von Granaten und Herstellung von Granatschmuck beschäftigt. Dieser echte böhmische Granatschmuck war sehr beliebt und wurde weltweit exportiert. Der antike Granatschmuck aus Böhmen ist traditionell mit vielen kleinen Steinen besetzt, die wie rot funkelnde Kerne des Granatapfels dicht beieinander liegen. Auch heute werden in Böhmen noch einige wenige Granate gefunden und nach alter Tradition dicht an dicht in Tombak, Silber vergoldet oder Altsilber gefasst, einige seltene Stücke auch in Gold.

Der antike Granatschmuck, der in großen Mengen zu Trauerschmuck und Trachtenschmuck verarbeitet wurde, bestand zum großen Teil aus Granaten mit facettierten Rosenschliff. Dieser Granat Schmuck erinnert an den Formenschatz der Spätrenaissance und des Barock. Schleifen und Girlanden kombiniert mit runden und ovalen Formen mit gewölbten Mittelteilen kennzeichnen den antiken Granatschmuck. Der heute produzierte Granatschmuck hat nur noch selten Granate aus Böhmen. Die dortigen Lagerstätten sind nicht mehr sehr ergiebig und wenig profitabel .

Heute kommen die meisten Granate aus afrikanischen Ländern oder aus Indien, Russland, Zentral- und Südamerika. Die geschickten Hände der Edelsteinschleifer verarbeiten sie zu vielen klassischen Formen und mehr und mehr auch zu modernen phantasievollen Designerschliffen. Aber immer überzeugt der Granat durch seine natürliche, unverfälschte Schönheit, seine Farbenvielfalt und seine Leuchtkraft.

Wer Granatschmuck besitzt, kann sich sicher sein, das seine Freude an diesem schönen Edelsteingeschenk der Natur dauerhaft und ungetrübt sein wird. Weitere interessante Details zum Granat und anderen Edelsteinen finden Sie in unserem Edelstein-Lexikon.

Hier gibt es mehr Granatschmuck:

Granatcollier | Granatarmband | Anhänger Granat | Granatbroschen | Granatarmreifen und Granatdiademe | Granatohrringe und Granatohrhänger | Granatring

 

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