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Wissenswertes über Brautschmuck:
Armreifen, Armband und Diadem



Das sicher wichtigste Teil, neben dem Brautkleid, ist auf der Hochzeit für die Braut der Trauring. Seine runde Form bedeutet das Nichtenden und will sagen, dass Liebe und Zuneigung füreinander wie in einem Kreis fließen, von einem zum anderen und für immer und ewig. (Zitat von Algernon Charles Swinburne)

Die ersten Trauringe gab es schon im 1. Jahrhundert nach Christus. Zu dieser Zeit wurden der Verlobungsring und auch der Trauring meist aus Eisen gefertigt. Mit der Verwendung von Eisen wies man auf Bescheidenheit, Sparsamkeit und Treue hin, in der damaligen Zeit die wichtigsten Tugenden und Pflichten einer Braut und Ehefrau. Viele in Italien gefundene Eheringe zeigten die Form eines Schlüssels, ein Zeichen dafür, dass man mit dem Ring der Ehefrau die Schlüsselgewalt übertragen hat.

Die ersten goldenen Ringe, die zur Verlobung oder Hochzeit getauscht wurden stammen aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Seit dem 15. Jahrhundert nach Christus erhielt der Ehering als ein Zeichen für Treue eine Aufwertung und wurde häufig mit einem oder mehreren Diamanten besetzt. Im 17. Jahrhundert war es oftmals Brauch den Trauring am Daumen zu tragen, sie bei der Trauung aber an den Ringfinger zu stecken. Zahlreiche Trauringe im 18. Jahrhundert tragen Variationen von gekrönten Herzen mit Diamanten. Neben den Herz- und Handsymbolen, die auch schon in früheren Jahren immer wieder Verwendung bei Trauringen und Verlobungsringen fanden, taucht im 19. Jahrhundert auch öfters eine Schlange als Symbol für die Ewigkeit auf. Im 20. Jahrhundert kommen trotz aller modischen Neuerungen im Schmuckdesign der Diamant – Verlobungsring nicht aus der Mode.

Es kommen aber mit Platin und Palladium neue Schmuckmetalle dazu. Bereits die alten Römer und Ägypter trugen den Trauring am linken Ringfinger. Denn man glaubte das eine Vene des Ringfingers direkt zum Herzen führt. Noch heute trägt man den Trauring am Ringfinger. In Deutschland wird der Trauring z.B. rechts getragen, in vielen anderen Ländern wie in Italien oder der USA wird der Ring links getragen. Ein weiteres Schmuckstück was immer häufiger zum Brautschmuck gehört ist ein Diadem oder eine Tiara. Trugen früher nur Königinnen und Prinzessinnen ein Diadem so kommt dieses außergewöhnliche Schmuckstück auf Hochzeiten und großen Veranstaltungen wieder groß in Mode. Das Diadem (von griech: diadema: Stirnbinde) diente in der Antike als schmale Stirnbinde zum Zusammenhalten der Haare (Kopfbinden). Aus der Stirnbinde, die nach einem Sieg getragen wurde, entwickelte sich der Lorbeerkranz (Imperatorreifen), der später aus Metall angefertigt wurde. Die ursprüngliche textile Gestalt der Diadembänder hat sich in der Mitra und Tiara der geistlichen Würdenträger erhalten. Die heutigen Diademe haben aber mit den damaligen Stirnbinden so gut wie nichts mehr gemeinsam. Einige handgefertigten Diademe finden Sie bei uns im Shop. Alle Diademe sind Unikate und nur mit ausgesuchten Edelsteinen besetzt.

Neben dem Kopfschmuck gehört zum Brautschmuck auch häufig ein passender Armreif oder Armband. Auch wäre bei einer Braut, die ohne Ohrringe und einem schönen Collier ausgestattet ist, der Brautschmuck nicht komplett. Dabei eignet sich Granatschmuck hinsichtlich seiner Symbolik sehr gut als Brautschmuck. Denn Granatschmuck steht für Beständigkeit und Harmonie. Bei vielen Trachten wird auf ein Diadem verzichtet. Zum Teil werden Hüte mit filigranen Hutnadeln getragen oder hochgesteckte Zopffrisuren mit reich verzierten Haarnadeln aus Gold und Silber. Auch wird ein Collier oft durch eine Kropfkette oder ein Samtband ersetzt.

 

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